Tipp:
Für Wanderer, die keine ganze Etappe gehen möchten, sind entlang des Harzer BaudenSteiges Rundwege ausgewiesen. Diese bieten die Möglichkeit, die Bauden in gemütlichen Halbtages- bis Tageswanderungen zu erreichen. Alle Rundwege sind mit dem ockerfarbenen Symbol gekennzeichnet. Ohne einen Weg doppelt zu gehen, kehren Sie bequem wieder zu Ihrem Ausgangspunkt am Parkplatz zurück.
Berggasthof Hausberg
Telefon: +49 (0) 5524 218 0
Mobil: +49 (0) 176 228 968 66
Öffnungszeiten:
Täglich 10.30 Uhr bis in die Abendstunden
Lage am Harzer BaudenSteig:
Etappe 3
www.berggaststaette-hausberg.de
Interessantes zur Baude
Über den Dächern von Bad Lauterberg
Die Hausberg - Baude befindet sich an einem Ort mit bewegter Geschichte. Im Jahre 1183 wurde hier die Burg Lutterberg errichtet. Lange Jahre bewohnte das Geschlecht der Grafen von Lutterberg die Burg, bis 1398 der letzte Graf starb. Nach ihrer vollständigen Zerstörung 1415, sind heute nur noch wenige Überreste, wie z. B. die Wallanlage, erkennbar. Vor mehr als 100 Jahren ist auf dem Ruinengelände ein Ausflugslokal, die heutige Berggaststätte Hausberg, errichtet worden. Seit 1954 führt eine Seilbahn von der Ortsmitte Bad Lauterbergs zur Berggaststätte. Sie besitzt eine Tragseillänge von 440 Meter und überwindet eine Höhendifferenz von 110 Metern. Eine Besonderheit des Hauses ist die große Aussichtsterrasse. Hier finden Sie garantiert ein sonniges Plätzchen mit einem unvergleichbaren Blick auf Bad Lauterberg und den Südvorharz.
Die Sage um den Grafen von Lutterberg
„An dieser Stelle stand einst die Burg des Grafen von Lutterberg, ... eines Geschlechts, das sich durch Edelsinn vor anderen auszeichnete, ein Schutz der Armen und Bedrängten. Dadurch kam es fortwährend zum Streit mit dem habgierigen Kloster Walkenried. Der letzte Graf von Lutterberg hieß Hermann. Er war mit Hildegard von Scharzfeld verlobt. Auf dem Weg zu seiner Geliebten geriet er in einen Hinterhalt der Walkenrieder Mönche und wurde getötet. Nun versuchten sie, Hildegard zu fangen. Als sie die Mönche heran reiten sah, hob sie in Todesangst die Hände betend zum Himmel. Da trat ein merkwürdiges Tier um die Felsenecke, ein Pferd mit einem langen geraden Horn auf der Stirn. Sie bestieg das Einhorn und entkam den wütenden Mönchen. Hildegard wurde von dem Tier nach der Einhornhöhle getragen, wo sie sicher war ... In sternklaren Nächten kann man ihr an der Lutter unter dem Hausberg begegnen ... Sie weint leise vor sich hin. Wer ihr unbemerkt folgt, kann die goldenen Tränen
finden und reich werden.“
(Quelle: Walter Cramm, Sagenwelt des Harzes)






